1514 an der Universität Heidelberg immatrikuliert, Jurastudium, 1516 Baccalaureus artium, ab 1517 Theologiestudium. 1518 durch Luthers Heidelberger Disputation für die Reformation gewonnen. 1522 Pfarrer in Schwäbisch-Hall. 1529 Teilnahme am Marburger Religionsgespräch. 1534 Berater von Herzog Ulrich von Württemberg bei der Einführung der Reformation in Württemberg. 1537-1538 mit der Neuordnung der Universität Tübingen beauftragt. 1548 wegen des Augsburger Interims Flucht in die Schweiz, kehrte 1550 zurück. 1553 Propst an der Stiftskirche in Stuttgart.
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon. Begr. und Hg. v. Friedrich Wilhelm Bautz. Fortgef. v. Traugott Bautz. Bd. 01. Hamm (Westf.) 1990, Sp. 743f.
Die Religion in Geschichte und Gegenwart / hrsg. von Kurt Galling, Bd. 1, Tübingen 1957-1962, Sp. 1400f.
Neue Deutsche Biographie / hrsg. von der Historischen Kommission der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Bd. 2 , Nachdr. d. Ausg. Berlin 1971-, S. 598f.
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